- Chronischer Alkoholismus
- Medikamentenabhängigkeit
- Sekundärer polyvalenter Drogengebrauch
- Spielsucht
Die Aufnahmeindikationen für unsere Einrichtung sind Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit. Bei dieser Klientel findet man häufig assoziiert eine Drogenanamnese (vorwiegend Cannabisabusus, aber auch ein meistens einige Jahre zurückliegender polyvalenter Substanzgebrauch bis hin zu einem früheren intravenösen Heroinkonsum sowie Kokainkonsum, selten auch Methadonsubstitution in der Vorgeschichte).
Wir verfügen auch über mehrjährige Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit der Diagnose "Spielsucht".
Für Patienten polnischer Herkunft bieten wir zusätzlich ein muttersprachliches Hilfeprogramm an. Eine polnisch sprechende Sozialarbeiterin verfügt hier über spezielle soziokulturelle/ interkulturelle Kompetenzen.
Die Aufnahme basiert auf Freiwilligkeit. Erwünscht sind beginnende Krankheitseinsicht und Motivation zur Abstinenz sowie Kooperationsbereitschaft.
Die körperliche Entgiftung sollte abgeschlossen sein. In Einzelfällen kann die Entgiftung auch bei uns vor Ort durchgeführt werden.
Kontraindikation
Patienten mit schweren, irreversiblen hirnorganischen Schäden, die nicht zu den vier Grundqualitäten (Zeit, Ort, Situation und Person) orientiert sind; akute Psychosen und akute Suizidalität.


