Ziel der Sporttherapie ist der Spaß an sportlicher Bewegung. Es geht um die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, die Verbesserung der Körperwahrnehmung sowie die Verbesserung der Wahrnehmung von sozialen Beziehungen.
Eine Sporthalle und verschiedene Sportanlagen stehen den Patienten hierfür auf dem Klinikgelände zur Verfügung. Jeder Therapietag startet mit einer gemeinsamen Frühgymnastikrunde.
Art und Umfang der sportlichen Aktivitäten sind auf die gesundheitliche Situation und körperliche Belastbarkeit des einzelnen Patienten ausgerichtet. Die Erweiterung und Stabilisierung sowie insbesondere die Akzeptanz der eigenen Grenzen von physischem Leistungsvermögen sind ein wichtiger Aspekt der Sporttherapie.
Die Einübung von sozialem Verhalten (z.B. Rivalität und Rücksichtnahme unter Regelbeachtung) kann hier auf der Handlungsebene konkret erfahren und umgesetzt werden.
Die vor der Therapie häufig passiv lebenden Patienten werden durch die Sporttherapie wieder aktiviert.
Das sich einstellende Wohlbefinden wirkt sich auch auf die seelische Ausgeglichenheit und das Selbstbewusstsein positiv aus.
Intensivierte Körperwahrnehmung, die entspannende Auswirkung von angemessener Aktivität und die Verbesserung von Geschicklichkeit und körperlicher Ausdauer heben das Selbstwertgefühl der Patienten.
Alle sporttherapeutischen Maßnahmen unter fachlicher Anleitung eines Sporttherapeuten sollen Interesse wecken für eigenes körperbewusstes Handeln und die aktuelle sowie zukünftige Freizeitgestaltung bereichern.


